Zions--Bote. (Medford, Okla.), Vol. 22, No. 50, Ed. 1 Wednesday, December 19, 1906 Page: 4 of 8
This newspaper is part of the collection entitled: Oklahoma Digital Newspaper Program and was provided to The Gateway to Oklahoma History by the Oklahoma Historical Society.
Extracted Text
The following text was automatically extracted from the image on this page using optical character recognition software:
Wii^r|«fJiii|Ni|f«,
iun« für @efu»bheit«zuftänbr in bicfcm
„muflergiltigen" russischen ©efäiignis
herrfdien. ferner enthält man bobur<b
einen »teilest jutreffenben Vegriff von
ben Verhältnissen, bic in ben nnberen,
uon reiner ©eile als mustergültig in
Einspruch gcuonimenen Strafanstalten
tu finben finb.
©elbft Dr. Dworehfn flieset bie Ve,
„Tie (Messtngniftfrüge i|t in Muglanb
feit einem V\at)v augerorbentlid) nftueü.
ris:ri;ic,aCÄri rvs rrh m<#i< *■
Kni« ©ffänßniolufl jJlll nnb "T"" i"!jb“‘ •i"™'
0cfHg>Mi>fl finuninltn mn Dort D«
b»rd, »«» «hw, »,nW 0.»,
»0. Cflobtt 11.1,1 rille »4W.f= “'«‘«tb
iimj mib *oir«o,rtrc.un, $,„1,,,inib !“ ,J!9 '7 ?"
läiwlim, llnonloMarWl bn \l„(„„ 7 '/ "'s" b""'<»‘"'<«<t
feierlichst jugefitgl motben ist. • * " b,n .®"“
.1Vi. ... .. gesorgt b<>(/ ist bie llfberfüllunq fäntt.
All b,,|™ binnen »Ort,,, leite, ««her Strnfonihlttn eine n„„D„„
"f1 .®“5'“ «»' Wrf. fürchterliche. »oiorcDI, fenngei^net
»tifl « |7 “bnb'' ■ew'ntbct D,„ gegeiroanigen 3„f)onb in bei
luflllhcn ecfängnig, oii bic „Stinte. lopiDortn Säuen: „3,, eine stelle mer.
..... sl1, .. . ..." ■ . " | «u^civimii wuycii. eine neue wer,
?btnl. niete «Unfonen $inein3epferd|l,
.rtÄb ’ ' " "”dr'S ir«™b fffl
rt 1ü L, rr' T, bi' M». f cineOen bie 0,fan9„,,„
feiten outDecti. lägt „d, r.uni besser Ltnno. »ber Sifcn ist
bur<b b,< ^,lbr (nldlen ülfbingungcit fein ©ebanlc —
2”* “!*"'w *“«bb«8 für bie «Aftlinge finb froh, nicnn üc einen
tinjelbnl erndjtetei. „nb »011 ber »ei U|o( „„ ber Sonb erobern, mo sie fid,
fäln r “• r,“1".6',e'?nc.'e" ®<= »ei'iBfl® oniebnen sonn,,,.» adion
ünliiWI» 7 •7'' h” rnbt ‘!lptil b' 3- ■««« ben floti=
i"» ä irr1"18 4 *—*•
■IZvTin »uj®M<34Uibt,lr!LV*n^rS
.nbr ngen gewnngen ni.r, el„ er jnr k,r in nieten @tt«fon|l»l.,n Jbrtttoifen
* bin,,, ,,, einen öejirf ben äm«r in „u[b,. Jm 8^ M, emZ,
b ' I n9“"' " ®'9™! baä oüethingä ben @ipf,l erreicht,;
»o« «, men „n Lebe unb «olleLoten in einem Wann, für 460 Sesam
ZL,,«I ’ “ ®”u"""'"'*nl6 ««. beren 1068 «nlergebrodn. i.ft
»t^ongelot »erlhUt nmrbe. »er W,n in
‘'9|"!'*lt n"1, ,'1" «'la,'9«iifes, Seiüngniüen „nb mich in ber slelero.
llllrn' 'l"t "l<! ,üeptl1 burger Mufternnfiolt ber Jlednirims
UeberinUnng |,br (eilen burdifäbren „„gbrodi, ist nieht in, ncinbeften j» „er.
Iflffcn; virfmtbr hat man fid, bslmit |munbern. *
helfen müssen, bafe man in eine KintcK
jeüe, bie jebcnfstllö säum für einen ^ii;
soffen mirflid; ausgereicht Ijätlc, 2 üio
3 ^ineinfteefte, ferner s;aben bie @e;
fongenen unter djronifdjem junger 511
leiben, maö nid;t ,^u uermunbern ist, ba
für i^re Verpflegung nur 25 bis 30
ergreifen, um luiinfdtenlioerte Elemente
jut ^tuoiunnberung nach 41iuerifa $u
ermutigen. „Die eingeioanberten VöK
Ter finben biefe« ifanb ;u betn gemadit,
ntstts e« ist," fuhr ber ftebner fort.
(^iner berfel ben meinte, baft bie schon
beftebenben ©efetje so fdtorf feien, bog
eine engherzige äHbininftrotion jeben
Ifintoslnberer beportieren lassen sonnte.
Den Veranstaltern ber Versammlung
waren auo allen teilen beo l'stttbe« er=
inutigenbe Zuschriften jugegongen.
proieft gegen eintonnte*
runge*Befehränfu»tg.
Vorigen ©nmätag fattb unter ben
I ?lufvi}ien ber 9?em Immigrant« Vro
' ’’ “"İ Kctioe Seague eine gut besuchte Ver=
^fg. pro ^ag unb Äopf ausgefebt finb, fammlung statt, um Vroteft aeaeit bie
woran ifbenfrtllch nnrfi Lm____r..... W , ... . ö
|tuu, um gegen oie
woran jebensallo noch „Ersparnisse" ge Vnna^me ber als „Sobge^Öarbner Vill"
®‘r,ben' t , besonnten ©efefsuorlage, burcf) weldje
Selbst bcn> verabreichte »rot, bas bie bie Einwanberung bekrönst werben
^auptfpeife bilbet, wirb fast nie burc^-. sott, ju ergeben. Die Vorlaqe wirb
gebaden unb beraub ttch nadj ben Er^ gegenwärtig oon einem i(onferetn;?lusS=
fstjrungen jenes Vrjteö wifirenb eines fdiujj, welkem ÜKitglieber bes ©enatö
oouen halben ^af,res nur jweimal in unb be§ Unter^aufeö angehören, er,
einem befriebigenben Bustanb. X»luch wogen. Die hauptsächlichsten «er--
bte anberen Speisen oermögen weber bie fügungenbiefer Vorlage finb bie Er,
B uft anzuregen noc^ ben junger $u Uö^ung ber Kopfsteuer oon $2 auf *5,
ItiUen. Daö Schlimmste aber ist both ein SBilbungäteft, bie Verlängerung ber
bte iusl, in ber bte ©efangenen leben Stift, binnen welcher Einwanberer
muffen. Sie ist mehr ober weniger beportiert werben sönnen, auf brei
gerabe^u pe|tilengialifd) uerunreinigt B«^re unb bie Erhöhung bc$ Vargclbes
nnb macfit ben Aufenthalt in ben Zellen baS Einwanberer mitbringen müssen
namentlich an warmen Sommertagen, | auf #25.00
göUig unerträglich. Die «Reinigung
ber SWäume, bie jeben «Diorgen gewissen,
hgft erfolgen foU, geschieht mit troefenen
Rappen unb dürften, so bah banach bie
£uft beä ganzen ©efangniffes erst recht
mit Staub unb ©eftanf gesättigt ist.
Rechnet man boju noch, ba& «S selbst,
oerftänblich unter ben Häftlingen, oiele
Schwinbfüchtige gibt, bie sich nicht bie
geringste iRücfficht auferlegen, so sann
man steh eine Vorstellung baoon machen,
3n feiner Eröffnuitgörebe sagte ber
Vije,Vräfibent l'ouiö Vierecf, bah bie
beftefienben ©efe^e ausreichen, um uit,
erwünschte Elemente anä biefem Ürfltbe
fernzuhalten. Daö ^anb brauche 3lr,
beiter unb Äoloniften, unb e$ fehlen
W« Ver. Stoaitn unt ^fapait.
Sie eine Solle, bie, anfänglich Kein
uiib uubcbeutenb auöfehenb, am JjorU
,ont erfdieint, baun aber näher rüdenb,
eine brofjeiibe ©eftalt annimmt, so h<K
bie Scfmlfrage in Sän ftrancidco bie
letalen ©reinen überschritten uub Ver,
aniaffung ;u allgemeinen Vefürd|tungen
gegeben. Säfirenb ursprünglich bie
Verweigerung bes gemeinsamen Unter>
richt« einiger Japaner mit ben Äinbcrn
t»er Seihen ben .Manfopfel bilbetc, hat
bic ftrage jeht eine internationale Ve,
beulung erlangt, nnb Schwarzseher
wollen sogar wissen, bah sie 511 einem
ttriege mit Bapan führen werben. Die
Vemühungeu be« bisherigen H«nbels,
minister« «Utetcalf, welcher oom Vräfi,
beuten nach Sau ,vranci«co gefanbt
würbe, um ben bortigen Sdiulrol auf
anbere ©ebanfen ju bringen, haben
nicht ben gewünschten Erfolg gehabt.
Der Schulrat beruft sich auf einStaat«,
gefeh, welche« bie Errichtung befonberer
Schulen für bie Ungehörigen ber mou.
gotischen «Raffe oerfügt unb erflärt, man
sönne ihm nid;t jumuten, sich mit bem
©efeh in Siberfpruch ju sehen. Die
nächste folge biirfle fein, e« ber Ent,
fcheibung bes sVunbe«obergerid)t« an,
heimzugehen, ob bie 3opaner ber
mongolischen iNaffe angehören. Senn
biefe Entfcheibung nicht in bejahenbem
Sinne ausfällt, bann wirb nad) ber oU.
gemeinen Anficht in Ealifornien bie
©efehgebung bie nötige Änbcrung
treffen, b. h- bie ÜRahregel auch «»f bie
Japaner ausbehnen.
Ein Ärieg mit Bapan ist jeboch,
wenigstens uorläufig, schwerlich z« bt-
ürchten. «An einen erfolgreichen Äricg
gegen bie Ver. Staaten werben bie
Ziemlich oeruünftigen Japaner wohl
auch saunt beulen, jföchften« fömiten sie,
wenn ihre flotte ber unferigen über,
legen ist, uns bie V^ilippinen weg,
nehmen, unb ba« i|t säum wahrstem,
lief).
” uno es repien ^eparieuient« burd>geführt werben
iRenjcheii, um bte unerfchöpflichen-Hilfs, fobalb ben Vräfeften eine Abschrift »u!
queUen beö i'anbe« zu entwicfeln. Von aeft«tü ist
queHen be« i'anbe« zu entwicfeln. Von
anbetn fRebnern würbe h^oorgehoben,
bafe an|tatt bie Einwanberung ju be,
fthränten, sollte ber Äongre| ®thritie
9U religiös« «rifi* in ^mnf»
reid?
iJranfreich ist au einer sehr ernsten
religiösen Ärifi« angefommen; ber Äon,
flift zwischen Staat unb äirche ist ?ur
oollcnbeteii Tatfadje geworben. Am 11.
Dezember trat ba« neue ©efefc betreff«
Trennung oon Staat unb Äirche in
Äraft unb wirb jeht in ben oerfchiebenen
Deparleipent« burchgeführt werben,
.. . ..... 30».
gestellt ist. Die ^Regierung scheint fest
entschlossen zu fein, ihren einmal einge,
nommenen Stanbpunft zu behaupten
Unruhen, bie bei ber Durchführung be«
©efehe« nicht ausbleiben werben, zu
unterbrstden. Tcr französische Finanz,
minister Eaillauv hat ben Unterbeamten
feine« tReffori« ben Söefehl zugehen las,
fen, alle« Wircheiieigentum, worauf in
genauer Übereinstimmung mit bem
©efep fein Anipruch erhoben wirb,
sofort zu fonftSziereu unb eventuell mit
©ewolt Vefih bauon zu ergreifen. Von
bem Buftijminifter ©upot, Deffaigne
finb bie Siaatsaiiwälte angewiesen
worben, gegen jeben Übertreter be« ©e-
fehes sofort gerid;tli<h oorzugehen, unb
ber Kultusminister Vrianb hat ben
©eiftlichen uerbottn, ©ebühreu für
trauungeu unb Vegräbuiffe zu erheben.
3Ratt war natürlich Khr baraut ge,
spannt, welche Stellung ber Vapft bem
neuen ©efefc gegenüber einnehmen werbe
unb war nicht wenig überrasch« uon ber
unversöhnlichen Haltung, bie er in feinem
biesbejüglichcii Erlast zum Ausbrucf
brachte. Er verbot ben Katholifen
Jranfreidi«, nach bem 11. Dezember
unter bem im Bahr 1881 erlassenen
©efefc betreff« öffentlicher Verfammlun,
gen ©oiteSbienfte abzuhalten. Aach
Beitungsberichtcn hat er in biefem Er,
laß «» bie Viskose, «Vriefter unb iloien
^ranfreich« bie folgenbeu Sorte ge,
braudjt: „Bch bin wie bet Vater einer
Familie unb sann e« tvremben nicht ge,
ftatten, ohne meine Erlaubniö unb
meinen :Rat eingeholt zu haben, in mein
Hau« einzubringen unb bie Interessen
meiner Äinber zu regulieren." flm
Anschlug baran sagte eine hervorragenbe
französische Beitung: „Senn ba« bie
Stellung be« Vapfte« in ber Angelegen,
heit ist, wirb bie Sage viel ^implizierter
werben, weil ba«, was ber «J$apft gesagt
hat, oon ben Älerifalen unzweifelhaft
bat>in gebeutet werben wirb, bag sie bis
Zum äussersten Siberftanb leisten sollen.
Anbererfeit« bürste biefe HoKnäcfigfeit
ber Katholifen ber Legierung einen
willfonimenen Vorwanb bieten, bei ber
Durchführung be« ©efche« scharfe äRag,
regeln in Anwenbung ju bringen.
«Premierminister Elemenceau will unter
aUen llmftänben alle« oermeiben, wa«
irgeitb wie al« Verfolgung ber ©läu,
bigen gebeutet werben sonnte. Durch
bie Verfügung be« «Papste« werben
wahrscheinlich mehrere Viskose uub
Erzbifdjöfe veranlagt werben, igre be,
reit« erlassenen Hirtenbriefe minbeften«
Zu mobifizieren, wenn nicht ganz “»•*>
gor zurücf zu nehmen. Die Äirehenfür,
fteu finb nämlich in her Angelegenheit
getrennter Anficht."
Bn« Einflang mit ber SiütnSäuger
rung beö Papste« haben bemt auch
Karbinal i'ecot, ber Erzbifd>of von
Vorbcaur, Erzbifchof ©ermain unb an,
bete, meldte bereit« angeorbnel hatten,
bag ba« ©efefc zu befolgen fei, bie
Priester in aller Eile benachrichtigt, bag
ihre Anorbnungen nicht mehr gelten.
Die Entfcheibung be« Vatifon« sann
wie folgt zusammengefügt werben: ©e^
meinbe,Priester, Vifare u.f.w. müssen
paffi» bleiben unb biirfeii bei ber Se,
queftrierung nicht mitwirren, wenn aber
ber Viskos ber Anficht ist, bag bie Sei,
gcrung ber Schahmeifter, bie Schlüssel
nommenen Stanbpunft zu behaupten < 7 ' '
»Htm. iirt Xu* ««tTSÄr? fispjss:
Upcoming Pages
Here’s what’s next.
Search Inside
This issue can be searched. Note: Results may vary based on the legibility of text within the document.
Matching Search Results
View one place within this issue that match your search.Tools / Downloads
Get a copy of this page or view the extracted text.
Citing and Sharing
Basic information for referencing this web page. We also provide extended guidance on usage rights, references, copying or embedding.
Reference the current page of this Newspaper.
Schellenberg, Abraham L. Zions--Bote. (Medford, Okla.), Vol. 22, No. 50, Ed. 1 Wednesday, December 19, 1906, newspaper, December 19, 1906; (https://gateway.okhistory.org/ark:/67531/metadc943841/m1/4/?q=%201906: accessed June 12, 2026), The Gateway to Oklahoma History, https://gateway.okhistory.org; crediting Oklahoma Historical Society.