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Zions--Bote. (Medford, Okla.), Vol. 18, No. 46, Ed. 1 Wednesday, November 26, 1902 Page: 6 of 6

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A
frei flnb# welche« Diel Ursache gab, bem
fcerrn jtu bansen. Taun sprach ©r.
Daniel riefen über 1 3<>b. 4, 14. ©r.
tSBilf). ©ielbrecbt folgte mit ber ©e*
Webte oon bem ©Itnbgebornen, 3»b.
9, unb mir mürben reichlich gesegnet.
Nachmittag mürbe bie Sonntagfdmle
gehalten unb ©r. Viren Neinter hatte
noch ein Wort oon ber (Enthauptung
3obannt« unb geigte, ivohiu Ungehor
fam bringen Yönnte. So mar ber
Sonntag ein Scgrndtag.
Heinrich Sömen,
Stepanomfa.
iaifaiehewan, Noftheru, 3.
Noo. Wie besannt, rooQten mir ben
2. b. Mt«. Srntebaiifi'eft feiern, so ber
$err ©nahe fegenfe. Der Da^ fam,
unb ber $rrr gab auch Diel ©nahe, in
bem ed ein schöner lag mar, menn and)
ctroad bunfel, bodj unsere frerjen maren
froh gestimmt, bag ber perr und segnen
mürbe. ©r. Heinrich Dhiegen Don
Odler machte ben Vln'ang mtt ©f. 07
unb machte bie ©emertung, bag ber
©falmift betete, ber jperr möchte ihm
gnäbtg fein unb ihn segnen unb bad josl>
te auch unser ©ebet fein, unb mir moQ<
ten ihm bansen für aQ bad (Mute, bad
ber $err und, feinem ©olle, gesehenst.
Dann stiegen mehrere ©ebete mit Daus
empor ju ©ott, morauf ber (S^or ein
Sieb fang. Nun hielt ©r. 3f- Neufelb
eine Anspräche über ©f. 06, mie ber
§err ben Menschen führet, unb ber
©falmift in Not unb (Elenb gefommen
fei unb ber $err ihn geraudgeholfen, so
auch wir unb muffen sehen, bag mir
baburch geleitet morben finb. Macht
aufmerffam auf -bie ©elübbe, bie man
oft nicht hält; billig sollten folched ©ot=
te« »inber galten. Dann sarg ber
(Egor toieber ein Sieb unb ©r. 3. 9.
Sien« sprach über 1 ®gro. 18, 20. 21:
,$err, e« ist beine«gleichen nicht unb ist
fein ©ott benn bu, Don melchem mir
mit unfern Cgren gehört haben, unb
mo ist ein SBolf auf (Erben, mie bein
©olf, 3«rael.M $ob befonber« herbot,
bag mir einen ©orjug traben Dor so
Dielen, bie bie Siebe ©otted nicht ge»
fegmedt hohen unb bie nicht ber ®e»
meinfdjaft unb bed Segen« teilhaftig
merben. (Motte« »inber sollten nid;;
fchmeigen, sollten rufen: „0 1. Seelen,
nehmt.]biefen ©ott an." Dann folgte
ber (Egor. Währrnb bed ©efatigd
mürbe eine »oQefte gehoben für Notlei
benbe in Qnbien, meldte sich auf *61.05
belief. Nach Schlug mürbe gemein*
fcheiftlich gespeist.
Nachmittag fang ber (Egor. Dann
mürbe Don ©r. Heinrich Sims feine
©efegrung erwählt, melcped Diele gu
thränen rügtte, meil Einher ©otted so
eine (Erfahrung machen unb Don • einem
©eist ergriffen unb gesucht merben.
Dann fang ber Ggor. hierauf hielt
ein russischer ©ruber eine Vln spräche
über 1 ©et. 2, 9. ©iele unserer ©e=
scgmtfter oerftanben ihn, unbgoiele auch
nicht, morunter auch ich einer bin, aber
boch ging so »in ©efügl burch bie ©er*
jammlung, bag wir Don einem Seift
geboren finb. Dann betetfn bie ruff.
©efegroifter unb fangen noch tos ©er*
fammlung ein Sieb Dor. Nun mar
Schlug unb ein jeher ging mit bem (Ein*
bruef im $erjen heim, ber $err ist mit
und gewesen unb hat un« gesegnet.
WiQ noch furj in Nuglano, »rim,
Sdjönthal, bei (Mefdjm. 30b. Siemens
anfragen, ob ihr noch lebet unb froh
feib. Wir haben ©riefe an (Euch ge
fdirieben, befommrn über feine ttnt
mort. Stemmen bie ©riefe nicht hin
ober beantwortet ihr sie nicht? ©itte,
menn ihr bie ee leset, unb e« möglich
ist, baun schreibt und bed); mir haben
(Such noch m.ht and bem $erjen :er
leren. (Erinnern und oft au (End) unb
bie ©rrgaiigriibcit. Wir finb nod) alle
am Sehen unb finb so girmlich schön ge»
funb, bem $errn bie (Ehre bafür. ©er*
bleiben (Eure Mitpilqer nach $011
Johann Cuiringd.
Kanfa«, ©uhler, 18. Noo. Die
»onferenj ist ooriiber unb bie ©rüber,
welche bort mareu, finb zumteil jurücf.
Sie sagen, bag sie gesegnet mürben unb
bie ©unbedangelegenheiten mieber auf
ein $ahr geöibnet haben. Der 1. jperr
woQe ed unter fein Wohlgefallen fteüen.
©011 ben bort gitueiruen ©rübern be
suchte und ©r. Wien«, Nebradfa, unb
prebigte Sonntag oormittag im grogen
©erfammlurgdhaufe unb abenbd im
Schulpaufe jjn ©uhler. Die Schm.
ftranj Wall ist ein wenig am ©effern.
pier unb in ber Umgeqenb bei 0[mnan
finb etliche »inber an ft roup gestorben,
morunter 3.3. WaQd ihr Söhnlein ©r<
nolb heute morgen biefer schlimmen
(franfgeit erlag. (Er foQ Donnerdtag
oon ber Hebron »irdje aud auf ihrem
bort befinbliehen Familien* ©egräbnid*
plaft, mo schon eind Don ihren »inbern
unb ©ater 3- WaQ bereit« ruhen, be*
graben merben. Diesen ©laft halle ©r.
WaQ schon gelaust, ehe sie steh unserer
©emeinbe anschlössen, unb um Diel $in>
unb ^erfahren ju Dermeiben, bot öltest,
©ernh- ©uhler jur üblichen ©egräb*
nidfeier ihr ©erfamm!ung«hau« an.
ftranj Dflcf.
nebraftfa, Saufen, 19. Nod.
Siebet „3ion«*©ote"! 3d) möchte bit
turj bie (Erlebnisse ber leftlen Doge mit*
teilen. $dj oerlieg Weatgerforb, Ofl.
am 13. unb fam am 14. Dom $errn
bewahrt bei ben (Mefchmiftern bei
©uhler an. War bort unter ben (Me=
fchmiftern Sonnabenb unb Sonntag,
mo mir am ©ormittage mie auch abenbd
ben Segen bed §errn fühlten. 3d) be=
stieg bann Sonntag nacht« in 3nmaii
ben 3u9f ber mich nach 3ült”4>herfon
brachte, mo ich einen Dag bei ben (34c*
einige Semeinbcongelegenheiten befpra*
ch«n. Da mit einmal, e« mar ein
wenig nach 9 Uhr morgen«, ba gab e«
einige gewaltige Stöge, so bag etliche
©affagiere Don ben Sigen fielen, anberr
fielen hin unb ber 3ug bewegte sich
nicht weiter. Wir eilten hinaud, um &u
fegen, ma« ba geschehen fei unb ba fa*
hen mir, bag unsre 3ug ist bad hintere
(Enbr eine« bracht,jugrd hineingerannt
fei. (Ed finb jmri dar« oöQig in Stü*
dr unb auf einen saufen gefahren unb
«loei anbere liegen ^erbrochen auf ber
Seile. CMlüdlichrrmeife ist niemanb ge*
fährlich Derlei«, benn ed ist nur ber
$eiaer unsere« 3uge« jerfd)unben, sonst
ist niemanb oerlept. Unsere Sofomo*
tioe ist so bemolieri, bag mir nid)t mei*
ter sönnen. Der erste ©ebanfe, ber
mir fam, mar: „Dem $errn bie (Ehre
für bie gnäbige ©ewabrung." 3ebi
haben sie einen 3ug Don hinten ange*
legt unb e« gebt jurücf, saufen &u.
Wie e« weiter gebt, meig ich noch nicht.
Wir finb je^t bei (Meichm. 3faaf WaQ,
3slnfrn, unb hoffentlich geht ed bann
boch halb toimroärid. jperjlich grügetib
(Euer ©vuber iMerharb Wien«.
»'01 n, ben 21. Nod
$aben in unserer gamilie schwere Xage
oerleben müssen, benn unser Tödjterlein
Diene ist sehr hart frans gewesen. $eute
gemährt ihr 3ufianb einige 9ludficht auf
(Menrfung, wofür wir bem ^errn
unserm $eilanbe unfern aufrichtigen
Danf barbringen. Die lieben »onfer*
enj öäfte werben jefct wohl aQe balb
mieber ihr $eim erreicht hohen. Der
$err gebe, bag jebem ein ungetrübte«
WiQfommen entgegen gerufen werben
sann. Diese 3*fitage, reich an ©otte«
Segen, aber auch für Diele reich an
Urbeit für ben $errn, werben wohl
jebem in angenehmer (Erinnerung
bleiben.
Unjere ©efchw. ©eter »lassen« haben
ihre gfarm oerpachtet unb finb nach
(Salifornten übergefiebelt. Der ^err
toofle sie auch bort segnen.
Währenb ber Festtage erhielt Schrei*
ber biefed unb feine ©efdjmifter einen
©rief oon unserm 1. ©ater 3afob 3.
»iöfer in Durfeftan, worin er und be=
richtet, bag unsere 1. SWutter, geb.
Sanken, nach 20 wöchentlicher harter
»ranfbeit im Nltet oon 78 3ah«n unb
10 Wochen selig int Jperrn toimfltgan*
gen ist. Der Cperr tröste unfern lieben
alten ©ater, ber fiep jept sehr oerlaffen
fühlen mug, inbem auch fein jüngster
Sohn (Eorneliud oor etlichen Wochen
du« ttfiibirpredigf.
Die Missionare »rapl unb Stof«
machten zusammen eine interessante (Ent*
befung«reife in ba« 3nnere Don ft a m e*
un bi« an bett Soben * See (West*
Vlfrifa), schreibt ber „Miffiondbote."
(Ed gab oiel a ben bleuer liehe ttugenblicfe,
schmierige Übergänge übet retgenbe
Wasser unb »d,merjlid)e (Erfahrungen
mit ber migtrauifcheu, tiefgefunfenen
©eoölferuug. Jreunblich leuchtet aber
ein Nachmittag in ©ombanba hevoor,
ber aslein ber Ntifc Wert unb ©lang ‘
oerlirhen hätte.
$ören mir bie Neifenbeit erwählen:
3n ©ombanra traf fidj'd, bag mtv
ju einer 3<it anfamen ba aQe Männer
beschäftigt maren, bie groge ©erfehr«*
flrage doiii ©ra« jju säubern, »ein
einiger Mann mar im Dorf. Wir
benu&ten bied gerne, einmal aQein bie
grauen bed Örtchen« ju sammeln. Wie
eilenb famen sie! »eine blieb jurücf.
Selbst ein alte« ©rogmütterchen linste
am Stäbe hager. 3“ bethen Seiten
ber hübiegen Dorfftrage im Schatten
ber Dächer unb päufer t ahmen te ©Iah
unb lauschten aufmerffam, mie mir
ignen bie ©efegiegte Dom 3ängling gn
Nain erwählten. Die nahmen un« mit
ihren Wugen bad Wort Dom Munbe:
Nicgt ^u ben ©eiftei n gebet, wenn igr
einen »ummer halt, bie sönnen en<$
nicgt helfen; geget al>er jum Sango
3*f«# her ist mäcgtig unb bereit, eu$
beijuftegen!
(Ed war ein fegöne«, feierliche« Stünb*
cgen, ba« wir ba oerlebtrn, unb wir
spürten’«, bag eine Eignung bureg bie
Srauengerjen ging, bag e« eine »rast
giebt, bie helfen sann. Nur ungem
schieben wir Don birfem Dorf, um unser
weite« ffleifejiel gu erreichen.
fdjmiftern auf (EoQege piQ war; hatten . ... .. at •
am üla^miliage nod, ttne «erjammlung ,m" 3om'1" no4 W
Brieflaftott.
?!• 3- in fflgl* Sieber ©ruber, Da
wirft zugeben, bag wir unfern ©rübem
nach bem 3l(if<h ©elegrung über bie
fristgemäße .taufe fcgulbig finbr
— benn wer sonst foQ sie ihnen geben?
Unb wenn Da« ©ücglein „Wad fegst
mir noch?" und baju ©eranlaffung bot,
so bürste Don unserer Seite nur Vlner*
fennung unb Teilnahme, nicht aber
abfäQige »ritif am ©lape fein.
im (EoQege, mo mir mieber bed jperrn
Näge fühlten. 3$ »erlebte noch einige
traute Stunben im Quartier meiner
leiblicher, ©efchro. 3. Wienfen. ßum
Schlug empfahlen mir und bem Schuft
bed £>enn unb begaben und jum Depot,
mo nach furjem Warten ber 3ug mich
mitnagm ber $eimat ju. Vlüed ging
ogne Vlufentgalt gut ut.b ich hoffte schon
am Nachmittage ju ^aufe anjufommen,
boch mie e« oft geschieht, so mürben auch
biedmal meine ©läne burf freuet.
3n ©eQoiQe traf ich mit ©t. 3- 3
»liemer zusammen, ber gerabe Don
Ofla. fam. Wir waren gerabe im
ernsten ©efpräcg jufammen, inbem Wir
fommen ist. Unser 1. ©ruber Heinrich
ist noch in Simpferopol. Slud) ihn
tröste ber #err. greunb unb ©r. 3af.
»röfer, Sput, hol öieQeidjt mal ©ele*
genheit, unfern ©ruber bort ju befu*
ehe n.
^aben gegenwärtig schöne unb frucht*
bare Witterung. Die schönen Weisen»
selber liefern gute Weibe für ©teh unb
©ferbe.
©on einigen »ranfheitdfäQen unter
»inbem währe wohl no<h ju erwähnen.
Der ^evr woQe aöe »ranfen unb ©e*
trübten trösten. 3-3.»'. •
Neue ?lbon. erhalten ben „3.©."
Don jeftt bi« @nbe 1903 für «1.00.
5ur 8c«d?ttmg für Mc Cafe»
in Huglan«.
Wenn auch Mebforb, Qtla. nof nist
in ber offi^ieslen Sifte Derjeichnet ftegt,
so sann man bocg auf biefen ©lafc
©erewob nehmen. Unfern Namen
schreibe man ooU aud: 3ohanr g. ^arm«.
Mebforb ist in © r a n t (Sountü refö.
©rafdtwo.
Die ©ebühreti für ©erewob auf
Mebforb, Oflohoma, finb wie folgt:
©on 1 - 20 Nbl. 20 »oft.
n 21 40 „ 40 „
„ 41 — 60 „ 00 „
u. f.f. auf jebe 20 Nbl. noch 20 »oft.
erscheint wöchentlich jeben Mittwocft.
Slrtifel, ©efteQungen, 3nhlungca
u.f.w. abreffiere man:
“Zions-Botk,“
Medford, Okia.
V

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Harms, Johann F. Zions--Bote. (Medford, Okla.), Vol. 18, No. 46, Ed. 1 Wednesday, November 26, 1902, newspaper, November 26, 1902; (https://gateway.okhistory.org/ark:/67531/metadc943451/m1/6/ocr/: accessed March 8, 2021), The Gateway to Oklahoma History, https://gateway.okhistory.org; crediting Oklahoma Historical Society.

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