Zions--Bote. (Medford, Okla.), Vol. 20, No. 4, Ed. 1 Wednesday, January 27, 1904 Page: 3 of 4

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tcn pirfldftrflen, welche bis ©Jelt roieber
liebgewonnen baue. H“ fBeitinacttrn
bauen tvir ein schöne« ftinbeeleft. An-
beut »wir unsre Versammlungen mit Den
A3ieb«gef<hwiflerti in ber »labt haben,
gibt ee eine fthöiie Versammlung; wenn
eft eben schöne« Wetter ist, bann ist e«
fast uoll, uitb ber perr bat fiel) ba^u be»
sannt Mach Jleujaljr bauen mir bie
(Bebet «woctoe, bei welcher ernste (Hebele
|u (Hott emporgestiegen fitrb. Unser
Xbetno mar b'e ©rrgprebigt. Weil ©r.
3-3 Färber in ber fleit star b, gäbe»
eine ernste Stimmung, 8r mar jiori
ten Feiertag »Mit ©larion geiabreu; tueil
er einen alten Sdrbeu baue, ertranfte
er bort unb tau stet bett «frans beim. (fr
mar etwa« übet eine ©Joche febv traut.
fBeif e« so lange ,-fctt nahm, ebe bie
Xoftote ben ©rud) Autürfbefamcn, ist
mottl (fntUiubung beigetommen. 81 bat
grefee Schnürten Durchmachen müssen,
sagte aber {u mir in feinem Reiben,
er sterbe selig, 8r hinterlässt eine be
trübte ©Jittue mit 0 ihn betn in Dürfti
gen Verhältnissen, u. niese nubre »freur-
be, meldte jeinen Xob lief betrauern,
benn er baue mit Dielen Seuteu U ugang
8« iolgte tbm and) ein langer Suchen-
}U0 nach betn ffriebhofe. 0 möchten
mir Poch alle 10 leben, Paß tventi unjer
perr fotnml, er un« tuadtenb finbet, ist
mein (Hebet. '.hm 1(». 3an. war ©r.
Jobtiun ifotb Don Sbentelb tjirr nnb
teilte Pa# bl Abenbmahl au«; tua; un«
auch Xag» oorher bit)ilfltd) in unserer
©rubel beratung, Dafe tuteber alle« ge«
orbnet mürbe, um im Segen meiier ju
arbeiten. ©r. A. 3. ©öje tuttibe junt
Setter in b iör (H. ©attel al« (Hebilfe
gemahlt, liniere Sonrtagfdiule jäblt
bis M> Seelen uitb nod) tnebr, haben sie
morgen« üor ber Versammlung.
(Schreiber bie je« besuchte mit bett Ör.
3 3otb unb 3. 3. 'seltner bte alten
(Belehrn. Vlnbr. ©anfraß. Xer I. ©r.
bat Dom Schlag gelitten unb erwählte
une, bah e« ihm galt,; buntel gemejen
über fein lHlaiibcii«lcben, aber Der perr
hätte ihn bunt geholten unb mar er
mieber froh. 3a> >° gebt e« auch noch
alten Sfinbern 'Hotte«, bie fdioti lange
ttn (Hlaubenslebeti gelebt huben, Safet
und oder ftutber (Hotte« gebeutelt in
unserm (Hebet, Denn mir missen, tua«
ber 3etub unserer Seelen int Sinn bat.
©lir tft ber Vet« in leßter $eit sehr
michlist geroorben: ,,©Ja« ich end) allen
sage, machet unb betet." Xante ©.
®ißen fuhr Montag mit ihren beiben
grofeeu Si.'b"f" >mb einer Xoditer nach
(£antoti. Auf betn ÜBege begegnete
ihnen ein Schnein, bie ©ferbe scheuten
unb ber ©erDecfmageit schlug um, baß
bie Xante herausfiel unb erhebliche
©erleßungeit am ctopfe erhielt. Sie
fuhren gleich nach Onfel 3* W. ’ffliebe,
ber fein beste« an ihr that. poffent liefe
toirb mieber ade« in Orbnuttg. — 3ohn
p. Unruh ist unser Singführer unb hat
einen guten @t)or, welcher jehr übt.
Xer 3tigutDDeretn, geleitet Don ©r. (H.
41. ©Jien«, mirb auch gut bejucht. Xie
3ugenb ist fleißig im Seinen. — Sarah
ßohfelb, eine Schmefter unjere« Misst-
onar« üfohfelb, starb an ber ©Jaffer-
sucht, morau sie über ein 3slbr gelitten,
unb mürbe legten jfreitag uott ber
Sprirrgfielber stirdje au« jur (Hrabf«=
ruh« getragen. ©r. p. #obt»lb ist er uon un« gestorben unb
auch 411m ©.‘grübln« gefommen. Sie
mar etma« in bie umaujiiger 3Qbre unb
sehnte sich nach ihre« Selbe« ifrlöiung
Muht ihrer Af<fee! — 3ür bie ©unbe«
brueferet ist hier auch schon etma« getan
morbeu; e« mürbe mir bte Aufgabe,
hier etma« bafür jtt arbeiten, tft auch
schon etma« (Helb eiitgegnblt morbeu,
hoffentlich metben bie (Befdtrotfler totdig,
mehr ju tun.— (Hejchto. John Unruh«
oon ©übler, besannt al« Sdttillehrer,
fittb heute hier glüdltd) mit ihren Sadten
angetommeu, unb toolleii tu ber Stab!
mohtten.- 8« mären biej mehrere traue,
fittb aber tuteber alle auf beut Wege ber
(Besserung. (Htüfeeub (fuer ©r.
8. 3. Sangen.
eingegangen in bie Muhe ber Seligen.
Morgen, Montag nachmittag, soll bis
©rftalluiig feiner Seiche fiaiifinoen.
Xie I. Xante iamt üinbrru finb lehr
betrübt, bafj sie bett ©ater so plö^lict)
»frieren haben, «nch bte Vermaubten
unb (Hejdjiotfter empfinDen innige Xei|.
»ahme. 3.3 ffiAfer.
— I!» Oon. Western nachmittag
fattb bie ©rftattimg ber Seiche be» |.
©r. 3«»M<n unter großer ©eteiligung
stau. Xer Onfel mar in Sicht selbe bett
30. 3uli, 183« geboren, 1858 in ben
8tirftanb getreten mit Anna,fünf, 3hre
8he mar etite gesegnete, «eben feiner
oergünnen, ben im Xienfle be« perrn
ergrauten ©ruber in unserer ©Inte tu
haben. Ismen hrrjltchen iMrufe an alle
unsere ©lifjionegefdjiuifler mit ©j. 27,
befoitber» ©er» 18. u. 14.
3faaf iHegter.
Htlnnefota, Mcunl. Safe 41 3a*.
©lochte btmutt einige persönliche ©ach
riditeu einfehtefen, 0011 betn tua« fidt hur
in legier fleit jugetragen.
©r. petttr. Voth fuhr a n 15. b.©lt«.
auf bett bringettben «Buttfcb ber Seichn»,
in 3. Xaf. bortbin, um baielbfl etma
3 ©Jochen im ©Jeiubcrge be« perrti
tätig |u fein. Xie ©tüber 30h. löten«,
©. $. 8toett unb Abr. 3. ©liebe fittb
geltebttti (Hatttn überleben ihn sieben j mit ber 0011 ber stonfrrettj btetber be
Sotn, 17. 3an.
(Hang ut erwartet erhielten mir gestern
bie ©adjricht, baff ber l. ©r. .fpetnrtch
S. 3an4fn gestern, Somftag oormtltag,
plöbltd) gestochen fei. Xer 1. Cnfel
hatte ont Xage oorher über grofee ©lii
bigfett unb Stiche in ber Seite getpiO'
dien, bod) toat er an bieietn Jage, wie
gewöhnlich, feiner ©efdjäfttguiig auf
ber Jarrn nachgegangen. Morgen«
hatte ber 1. ©ruber, wie une bte l
Xante erwählte, etn schöne« ßapiief,
1 Xhfff. 4 jur Morgetianbacht geleien
unb iKr^ltch gebetet mit ben Seinen
(Hefriihftitcft habe er audj noeti toobl wie
gewöhnlich unb bann habe er sein Vieh
in« ©laisftengel ifelb getrieben, mo er
ba«ielbe bann, tote idio 1 mehrere Xage,
beaujfiditigle. Xie fttnber fuhren Stroh
nadi .(pause, unb al« ber ©flegeiohn nach
betn Vaccr au«fdnute, entoeefte er, ba|j
8tflerer auf Per 8rbe lag Setn (He
fidit hatt* et mit einem Socf, bett
er bei fid) gehabt, gegen ben mannen
Scnnenid)ein jugebeeft flikrft Dochte
jpeitirid), ber Vater habe fidi hingelegt,
um au«$atufjen, rief ihn jee oeb, sonnte
aber feine Antwort befommet., betut b<r
Vater mar tot. 8ilenb mutbe et in«
.Ipau« gebradil ttttb ein Ar^t ^ Diäte
gezogen. Xerjelbe erfläcte tbn iür tot
uitb meinte, ber ©ruber habe einen
Anfall gehabt.
Xer l. Onfel hat e« in feinem Sebett
oft redjt schwer gehabt: 31“ 3slhre 1877
oerloren sie in Sidjtfelbe, ?H6l. iljr Ver
mögen burcf) eine 3euer«brunft; 1881
machten sie bie beschwerliche breimonat
liebe Steife nid) Xurfefiau; marteteit
bort über ein 3at)r auf etticn Attfieb-
lung«plab; übernahmen bann ade
Mühen unb Sntbehrungen einer An«
fiebluna inmitten hf<b»'id)er ©ölf.r;
traten rad) etma 1U 3ahreu mieber eine
große IHeife unb jtoar hierher midi
Ametifa an, fanben hier jmar gnfe
Aufnahme unb genossen grofte Xeiluah« Mtffionömefen.
me unb ©eiftanb, bod) mar ihre Sage
feine beneibendmerte; famen baun nach
etwa 5 3al)ren auch nach OKahoma, um
auch hur bei ber Attfieblung ^ahdoje
©eidjmerben unb empfiubltche 8ntbeh
rungett auf sich ju nehmen, ma« für bie
guten alten Seutchcn ein harte« So«
war.
Dieben feinen gahlreidieu häudlichen
unb wirtschaftlichen Arbeiten machte ber
Onfel e« noch möglich, auch feinen ©lit«
menschen Xienfte ju leisten, befonber«
Mtnber, eine grosse 3slhl Wtoftfinber
unb gmei Urgrofefmber. Xie ©rgräb'
nidteter mar eine sehr feierliche. Xie
©timer ©. Wünther, ©. Dfeufelb unb
3of. Dlictert oerbanbelten über miste
unb trostreiche Worte (Hone«, welchen
wohl Die game, grosse Verjannilung tu
tteier Anbadjt lauichte. Xer jperr
moUe sie ade, befonber« bis 1. Xante,
reichlich trösten. 3. 3. Jf.
— 8nib, 91. )H 1, ro. 3an. Xie
©tbelicpule ber am ©lort arbeiten ©ui=
Der wnrDe gut besucht nnb fchloh ber
rturiu« Freitag, bett 3attuar. AQej
yuette Aöenb toar AbenbftunPe tut
Verfammlun8«hauie, bte ebenfad« gut
beiudjt unb oon großem Segen toaren.
©lamhe Verläumntffe toie attdi Aufgaben
luurbeu un« oor untere Seele geiührt,
nnb mte etn 8d)0 mieoerhallett sie tiod)
tu mancher Welchmifter pergett. ©löge
bei perr (Hnabe geben, baji Die innige
stimmten Arbeit oon ber tHemetube be-
auftragt unb finb gegenwärtig beidtäf*
tigt mit $au«besuche machen unb Abettb-
ftunben halten. And) ©r. 91. 9/.
ptebert hat sich freimtfltg gur Ver|ü«
gütig gestellt unb hilft mit am Diebe be«
Soangelimn« jieben. ©Hehlte ©Joche
gebeuti ©r. fiebert ade AbenD tm
nörblidiett uitb bie foljettbe Wodje un
iüblttheti Verjaminluiiq«baii« Abenb
ftunben gtt halten. Xer perr 3efu«
möchte bie Arbeit feiner Voten segnen.
©r. peittrid) p. ©olbt lag fdjon
früher mal eine »leihe oon 3al)rett frans
gu Veite, trobbem an ('einem Aufsammelt
fast nicht gebadit werben sonnte, mürbe
er bod) |'o weit gefnnb, baß er feinet
panbtierung al« Farmer cttoa gtuti
3ahre lang sonnte nachgehen; jebt aber
liegt er mieber fett betn lebten 3uli«
Monat an feiner alten «ranfheit bar«
tttePer. 3n lebtet tfeit hat e« sich nod)
Veroinbung sowie bte Segnungen noch b0®*** oerfchlimmert, Daß er fast bte
nachhaltig Segen bringen möchten ist flange 3eit in fipettber Stellung \ubiin-
unfer Webet. — ©r. Abr. Scheüenberg, ücn mu6, weil e« ihm im attbern,$ad so
Der un ein fransen ©ruDerfReo. fjjeter f^hr au Suft mangelt. Wie c« scheint
»legier nnt einem ©ejnd) erfreute, ist in
umewr ©litte. Sonntag oornmtag
tombeit totr getneinfant tu bet ©er»
laminiuiig geftärft.^ Abenb« oerjam«
Hielten mir un« tuicDer. Vc. SclteUett
beig haue bte Worte ©attli, Hol. i, 1—
5 al« 8rbauung«morte gewählt. Xer
perr lteß e« seinerseits nid): fehlen unb
machte e« unfern perjen ttal)e, tueld)
etiiett stampt ©aulu« für feine ®emein=
Den unb and) für solche, bte er nicht
saunte, baue, auf Daß sie möchten $u«
! sammelt gefaßt werben in Der Siebe, ju
1 etfennen Die Siebe (Hotte« u.f.iu. Xer
l. VtnDer machte sehr treffenDc Amoew
Düngen unD ergäblte un« and) feine
stampfe begiigluh uttjerer peibemniffion
tu 3n»i*«. lo ö«6 wir Durften mitfüh-
len. 8rwähttte wie notioenbig e« fei,
AU)amntettgefa§t, ju arbeiten: 31» 3a-
mtleit, im tHenteinfchaft« , wie auch im
Unsere pergett flössen
^ujauMiien unb bereinigten fid) im
(Hebet, ber perr möge utt« lebenbe
Steine in 3nDiim juführen. Vejottber«
würben unjere ©{tffwu«gefd)mifier für
bttteitD üor ben perrn gebracht, unb
oertrauuttgeood würbe bie Arbeit ber
(Hejchmifter in bie panb be« perrn ge-
legt. ©Jurben juttt Schluß mit betn
hoheupriefterlichen ®ebet entlassen. —
peute, ©lontag, gebenft ©r. Schellen-
betgMit Sahoma uitb morgen bei un«
noch eine Abenbflunbe halle«. Xet
ba& er al« stnocßenai tm 1 mar. peir möchte un« noch oft bie Jrettbe
gefeilt fid) noch '-Wassersucht <u feiner
stranfßcit. 8r sagte unlängst ,511 mir,
wettn er schon itidjt sonnte gefuttb wer«
bett, so mochte er, wenn e« so (Hotte«
©Jide toare, oon biefer West Ab)d)ieb
nehmen, both mar fein herzliche« ©er«
laugen, wenn er nod) erst föiutte sehen,
baft feine Stinber fid) jum perrn befehr»
ten, tua« ei auch befonber« im (Hebet
fttnb gab. Xie (Hebriiber Abraham
unb 3ac. 8. Xicf fahren heute auf eine
©efud)«rcije nah 91. Xafota unb oon
bort, wenn möglich, aud, bi« ©latiiioba,
um Sretttibe unb (Hefchwifler ju besuchen.
(Herhatb, Sohn be« ©rebiger (Herb.
Mahn, früher Sparrau, »itißfartb, feierte
legten Sonntag po%it mit (Hertruba,
Xodter be« ©enjamin ©attfialj, jtt
welchem ffeft aud) ber Onfel be« ©räu-
tigam«, 3acob Xhiefeett 001t ©lamtoba,
erschienen war. ©lit brüberlid)eni
3. (X. Dirf.
Kalifornien, So« Angele«, 12,
3an. ifitbor einen (Hrttjj be« ^rieben«
luiu neuen 3ahr. Sinliegenb finbeft
bu ben ©otenlohn bafür. Wir finb
hier so Diel ich weife bei unfern (He»
fihwiftern alle gefunb, befonber« hier
in So« Angele«. So oiel ich in @r»
fahruttg brachte, lieben sie and) nod) ade
ihren 8rlöfer. Schott nach Dfeujahr
war ich in Ajufa, tuo sie ade frol) 10a»
reu, bafe wir un« oerfantmelit sonnten,
unb mehrere bansten für bie 8rl)altung.
Aber ber geinb hat auch feine Arbett

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Harms, Johann F. Zions--Bote. (Medford, Okla.), Vol. 20, No. 4, Ed. 1 Wednesday, January 27, 1904, newspaper, January 27, 1904; (https://gateway.okhistory.org/ark:/67531/metadc943368/m1/3/ocr/: accessed March 5, 2021), The Gateway to Oklahoma History, https://gateway.okhistory.org; crediting Oklahoma Historical Society.

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